
Wirtschaft allgemein und Börse speziell haben sehr viel mit Psychologie zu tun. Good- und Bad-News beeinflussen auf ihre jeweils spezifische Art Mensch und Finanzwelt.
Insbesondere der Anleger ist in Krisenzeiten angehalten Resilienz zu üben bzw. anzutrainieren, um in der Lage zu sein, die positiven Bewertungskriterien herauszufiltern, damit sinnvolle Handlungen ausgeführt werden können.
Immer wieder kommt es zu einem Sinkflug an den Börsen und immer wieder erkennt man zwei Reaktionsarten, Panik und Business as usual.
Entscheidend ist, dass man gerade in diesen Zeiten günstig investieren kann, um nach der Krise hohe Renditen einzufahren.
Hier eine kleine Liste einiger Grundregeln:
Auf keinen Fall vom politischen oder journalistischen Tagesgeschwätz beeinflussen lassen.
Hat man in ein börsennotiertes Unternehmen investiert, ist das nicht die Wurstbude vor der Haustür, sondern normalerweise ein weltweit agierender Konzern, sodass eine hinreichend objektive makroökonomische Beurteilung erforderlich ist, was bedeutet, dass die politischen und geopolitischen Entwicklungen im Fokus sein müssen.
Als Informationsquelle ist es sinnvoll, die weltweit wichtigsten Wertpapierbörsen zu nutzen.
Sinnvollerweise erstellt man ein Anlageportfolio mit mehreren Einzelaktien, dabei sollten die folgenden Kriterien beachtet werden:
Diversifikation zur Risikostreung.
Nur in Branchen/Unternehmen investieren, die man kennt, oder zumindest eine Affinität besitzt.
Beurteilung/Beobachtung von Veränderungen im Führungsmanagement.
Beurteilung/Beobachtung von Änderungen in der Unterehmensausrichtung bzw. der Unternehmensstruktur.
Lesen und Einschätzung der Quartals- und Jahresberichte.
Tagestrading, Hochfrequenztrading, KI-Trading.
Vorbemerkung:
Für unerfahrene Anleger ist in diesen Bereichen Vorsicht geboten, weil es viele betrügerische Machenschaften gibt.
Zunächst sollte man wissen um was es sich handelt und in die Thematik einarbeiten.
Für das Traden ist ein professionelles Tool nötig und zugehörige It-Fähigkeiten, sollten diese nicht vorhanden sein, wäre solide Schulung ratsam.
Um die obigen Features abzudecken würde ich das Bloomberg Terminal empfehlen. Eine Einzellizenz kostet jährlich ca. 26.000 Euro.
Hebelprodukte, Derivate.
Bei diesen Produkten schließt man Wetten auf fallende oder steigende Kurse ab. Bedingt durch die Hebelwirkung können sehr hohe Gewinne erziehlt werden, aber auch Totalverlust.
Aufgrund des hohen Risikogehaltes dieser Produkte, sollten sie nur erfahrene Anleger verwenden.
Ca. achtzig Prozent der Privatanleger und Anleger mit wenig Erfahrung erleiden Verluste mit Derivaten.